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Die Geschichte dreht sich rund um eine Wasserflasche, die an der Universität nach gleich gesinnten sucht. Es soll versucht werden, der Wasserflasche Leben einzuhauchen und verschiedene Stimmungen und Gefühle auszudrücken.
Die Wasserflasche begibt sich auf eine Reise durch die Universität, auf der sie verschiedenste Orte und Situationen kennen lernt.
Unsere Zielgruppe sind Studenten an der Universität, vornehmlich neue, die den Alltag an der Universität kennen lernen. Wir wollen diese Eindrücke und Erfahrungen aus einer anderen, jedoch sehr ähnlichen Perspektive aufzeigen.
Die Mittel zur Gestaltung unserer Fotogeschichte sollen unter anderem Tiefenschärfe, das Herausheben von Gegenständen durch Farbveränderungen und Perspektivveränderungen sein. Die Flasche wird zu eine Persönlichkeit mit Hilfe von Gesicht und Gliedmaßen gegeben werden. Diese Persönlichkeitsmerkmale sollen bei der Bildbearbeitung hinzugefügt werden. Das Ziel der Verwendung dieser gestalterischen Mittel ist, ens Augenmerk des Betrachters auf das Wesentliche zu richten und ihm damit einen neuen Blickwinkel auf Bekanntes zu geben.
Das fertige Produkt soll auf Veranstaltungen für Erstsemestler präsentiert werden. Auf der Homepage der Universität Bremen soll ein Verweis auf die Internetseite bestehen. Zusätzlich soll eine Projekt-CD als Handout verteilt werden.
Die Entstehung unserer Fotogeschichte soll hier anhand eines Bildes erklärt werden.
Am Beginn unseres Projekts stand das Entwerfen einer Geschichte zum Thema "Ein Tag an der Universität Bremen". Nachdem wir uns für eine Grundidee entschieden hatten, begannen wir die Geschichte als Storyboard zu skizzieren. Dabei legten wir uns schon auf Kameraeinstellungen, Bildausschnitte, Farb- und Lichtgestaltung fest.
Das hier aufgeführte Bild zeigt die schmerzhafte Trennung des Protagonisten von einer nett aussehenden Flasche.
Als Kameraeinstellungen haben wir eine Halbnahe aus einer leichten Froschperspektive gewählt, um die persönliche Nähe der Situation rüberzubringen, dem Betrachter aber auch den Handlungsraum zu zeigen.
Beim Fotografieren bestand die Schwierigkeit, die Bewegung des Augenblicks einzufangen. Das Bild sollte nicht gestellt wirken, gleichzeitig aber auch nicht unscharf werden.
Bei der Nachbearbeitung in Adobe Photoshop wurde die Farbe der blauen Flasche dadurch verstärkt, dass wir eine blaue Farbfläche mit ca. 25% Sichtbarkeit auf die Flasche gelegt haben. Damit dieser Effekt die Abbildung nicht matt erscheinen lässt, haben wir das ausgeschnittene Bild der Flasche mit ca. 50% Sichtbarkeit und verstärkter Sälttigung über der Farbfläche platziert. Ähnlich sind wir mit der roten Flasche vorgegangen, mit dem Unterschied, dass hier auch die Farbe durch eine Farbtonkorrektur ersetzt wurde.
Im nächsten Schritt haben wir die Gliedmaßen in Adobe Illustrator gezeichnet und in Photoshop auf das Foto montiert.
Bei der Vertonung wollten wir keine Sprache verwenden, sondern nur Laute, die die Flaschen von sich geben und somit die Stimmung des Bildes verdeutlichen. Diese haben wir im Tonstudio nacheinander aufgenommen. Für die Hintergrundgeräusche entschieden wir uns, auf fertige Sounds zurückzugreifen. Diese haben wir zu einer Hintergrundcollage zusammengesetz,t, die die Atmosphäre des Bildes wiedergibt. Zu diesem Bild hört man im Hintergrund eine Menschenkulisse und Schritte die sich nähern. Die blaue Flasche freut sich eine liebe Flasche getroffen zu haben, die rote Flasche gibt einen wehklagenden Seufzer von sich.
Für die Schnittfolge haben wir uns hier überlegt, da das vorherige Bild die Szene von weitem zeigt, eine Blende direkt von dem einen Bild in das andere zu verwenden, sodass der Eindruck eines Zooms erzeugt wird. Da nach dem Bild ein Ortswechsel stattfindet, entschieden wir uns für eine Schwarzblende.

Die Umsetzung dieser Überlegungen gestaltete sich wesentlich schwieriger als wir erwartet hatten. Die Problematik lag darin, dass wir einen durchlaufenden Sound verwenden wollten und somit gezwungen waren, alle Bilder auf eine Seite zu laden. Wir entschieden uns, auf Grund der Vorgaben der Aufgabenstellung ein Java Applet zu verwenden, das die einzelnen Bilder auf und abblendete. Hierbei konnte man aber nicht garantieren, dass Sound und Bilder synchron liefen. Genauer gesagt lief das Applet auf jedem Computer unterschiedlich schnell ab, sodass eine exakte Anpassung der Bilder auf den Sound nur für einen Rechner möglich war, diese aber auch je nach Betrieb wieder variierte. Dazu kam, dass als Sound in XHTML nur wav abgespielt werden kann und bei einer Länge von 5.45 min sind knapp 50 MB zu laden.
Wir haben aber den Anspruch, dass unser Projekt webfähig ist und an allen Computern gleich abläuft. Aus diesem Grund entschieden wir uns die Fotogeschichte mit Sound als Film auf unsere Seite zu stellen. Der Film hat eine Größe von 3,4 MB, läuft ohne störende Playerleisten direkt in der Webseite ab.